Kurz & bündig

Die LAG
Ausbildung in der Hauswirtschaft

Fortbildungsangebot zur geprüften Fachhauswirtschafterin/zum Fachhauswirtschafter


Mit einem breiten Angebot an...mehr


In der Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft schließen sich Verbände, mit Interesse am Einsatz und der Weiterentwicklung der Hauswirtschaft zusammen.
Wir laden...mehr


Fachtagung der Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft Baden-Württemberg
 

Tatort Hauswirtschaft - denn wir wissen, was wir tun!

Am 12. November 2011 fand in der Peter-Bruckmannschule Heilbronn die 2. Fachtagung der Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft Baden-Württemberg e.V. (LAG HW) statt.

Wie vielseitig Hauswirtschaft als Ort für Taten ist, erlebten die 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den kompetenten Referaten von Hygiene über Ernährung, Wohnen bis zur  beruflichen Bildung eindrucksvoll. Die Referentinnen und Referenten schafften es, die teilweise trockene Materie auch spannend und unterhaltsam vorstellten.
Ruth Waizenegger, Vorsitzende der LAG HW, und Anita Munz, die den Tag moderierte, betonten beide in ihrer Begrüßung die gute und für alle Seiten fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium und bedankten sich bei Ministerialdirigent Dr. Joachim Kohler, dass er und seine Abteilung sich in der Vergangenheit stets für die Belange der Hauswirtschaft und der hauswirtschaftlichen Berufsbildung eingesetzt habt.
In seinem Grußwort betonte Dr. Kohler, Hauswirtschaft ist das, was alles am Laufen hält. Deshalb kann und soll sie auf Augenhöhe mit den anderen Professionen kommunizieren. Er forderte dazu auf, die gesunden Lebensverhältnisse aufrecht zu erhalten.
Unter dem Titel "Hygienemanagement - unverzichtbar und leicht zu realisieren" brachte Prof. Ulrike Arens-Azevedo, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Teilnehmer in ihrer unglaublich frischen und mitreißenden Art, die Zahlen von Campylobacter und Ehec nahe und das Hygienewissen auf den neuesten Stand.
Zwei Vertreterinnen unseres Berufsnachwuchses, Teilnehmerinnen des Landesleistungswettbewerbs für Auszubildende in der Hauswirtschaft 2011, stellten kompetent und kreativ ihre Leistungen im Rahmen der Präsentations- und der Teamaufgabe vor. Solche Azubis wünschen wir uns, war die einstimmige Meinung des Plenums!
Ingo Barlovic vom einzigen deutschen Marktforschungsinstitut speziell für Kinder und Jugendliche, verdeutlichte anhand der Ergebnisse der von seinem Institut mit durchgeführten Nestlé-Studie 2011, wie wichtig der Einfluss Erwachsener auf das Essverhalten von Kindern und Jugendlichen ist. Mit den Fragen zu Vorbildern und Mitmachen lassen liefert die Studie viele Argumente für die Aufgaben der hauswirtschaftlichen Betreuung.
In einem kurzen Abriss führte Martin Hartmann in die Grundzüge des Deutschen Qualifikationsrahmens und in die europäischer Bildungspolitik ein.
Prof. Dr. Angelika Sennlaub, Hochschule Mönchengladbach,  stellt die Frage, die sich auch die Hauswirtschaft immer wieder stellen sollten: „Kann ich in der Einrichtung, in der ich arbeite, auch leben und wohnen? Wie sind Betrieb und Zuhause vereinbar?
Die Fachtagung hat allen Anwesenden reichlich Mut gemacht, Tatorte zu schaffen, sich in ihrer Profession zu engagieren und für alle Generationen ein lebenswertes zu Hause schaffen!
In die abschließenden Worte von Ursula Schukraft floss auch der Dank an alle Sponsoren ein, ohne die eine solche Tagung nicht möglich gewesen wäre.

Verleihung der Meisterbriefe an die Meisterinnen und Meister der Hauswirtschaft

 http://www.sozialministerium-bw.de/de/Meisterbrieffeier_2011/217199.html?referer=199319

Am 29. Oktober 2011 überreichte Sozialministerin Katrin Altpeter im Neuen Schloss in Stuttgart an 54 Meisterinnen und Meister der Hauswirtschaft die Meisterbriefe im festlichen Rahmen. „Wir brauchen die Professionalität der hauswirtschaftlichen Fach- und Führungskräfte“ erklärte die Ministerin und betonte: „Wenn wir die Qualität und den Nachwuchs in den hauswirtschaftlichen Dienstleistungen sichern wollen, dann müssen wir diese Berufe auch stärker gesellschaftlich anerkennen.“ Für besondere Leistungen wurden insgesamt sieben „Beste Meisterinnen“ mit einem Preis ausgezeichnet.
Die gebührende Anerkennung und Wertschätzung für ihre Leistungen wurden den Meisterinnen und Meistern in der Ansprache von Herrn Regierungspräsident Julian Würtenberger, dem Grußwort der Vorsitzenden der LAG Hauswirtschaft Baden-Württemberg e.V., Ruth Waizenegger, und im Schlusswort von Ministerialdirigent Dr. Joachim Kohler ausgesprochen, verbunden mit dem Hinweis auf die neuen Herausforderungen, die im beruflichen Alltag auf die neuen Meisterinnen und Meister warten.
Statements einer neuen Meisterin, einer Prüferin und eines Lehrgangsträgers sowie die Präsentation eines Arbeitsprojektes verdeutlichten den über 300 anwesenden Festgästen die breit gefächerten Anforderungen an das Berufsbild eines Meisters/einer Meisterin der Hauswirtschaft. Aber auch das Engagement von Seiten des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren und vor allem von Frau Ministerin Katrin Altpeter wurde dankend hervorgehoben. Die festliche Veranstaltung sei ein Zeichen der Wertschätzung und rücke das Image der Hauswirtschaft in ein angemessenes Licht.
Der Festvortrag von Prof. Dr. Ulrike Pfannes, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, zum Thema „Nachhaltiges Handeln in der Hauswirtschaft – Potentiale für die Gegenwart und die Zukunft“ rundete die gelungene Veranstaltung ab.